Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(LII)

Anfang September 1901

fahren alle gemeinsam von Honnef, wo sich die Villa der Familie Milhau – Holterhof – befindet, nach Bennerscheid bei Oberplais. Dort besitzt Madame de Milhau ein Schlößchen, im Stile der Pseudogotik erbaut. Das einsame, von hohen Fichten umgebene Haus erweckt in dem Dichter Erinnerungen an Stavelot. Die besondere Architektur, eingebettet in die Landschaft, bezaubern Guillaumes Geist und machen tiefen Eindruck auf den debutierenden Dichter, dessen Name eben zum ersten Mal im Druck erscheint.

 

Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966