Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(CLVI)

Im Dezember 1908

erscheint in der 6. Nummer der Revue Pan »Les Fiançailles« (Verlöbnis), ein Gedicht, erfüllt von einem erschütternden Gefühl der Verlassenheit. Der Autor schreibt darüber am 30. Juli 1915 an Madeleine Pagès, es sei das jüngste, lyrischste und tiefste Gedicht der Alcools. Er widmet es Picasso, »dessen Kunst er bewundert«.

Im gleichen Monat erscheint noch in der Revue des Lettres et des Arts ein Artikel »Theo Varlet« und schließt das Jahr von Apollinaires erstem Buch ab.

 

Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966