Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(CCXXI)

Am 3. September 1911

entschließt er sich: Er kauft ihm eine Fahrkarte nach Marseille, begleitet ihn auf den Lyoner Bahnhof und gibt ihm aus seinen eigenen bescheidenen Mitteln noch 150 Franken auf die Reise mit. Dadurch verschwindet Piéret scheinbar aus Apollinaires Leben, aber durch sein Verhalten auf der Flucht wirft er einen neuen Schatten auf den Dichter. Er schreibt der Polizei weitere prahlerische Briefe, die zwar Apollinaire nicht belasten, aber doch die unbegründete Meinung des stupiden Polizeiapparates bestärken, dem bereits bekannt ist, daß der entflohene Abenteurer Apollinaires Sekretär war.

 

Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966