Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(CLXV)
Am 27. April 1909
zum Beispiel schreibt er ihm, er müsse an diesem Tage den Farbenhändler bezahlen, er sei in großen Schwierigkeiten, es blieben ihm nur 15 Centimes für das Abendbrot übrig. Er hoffe, Apollinaire werde ihm etwas für die Arbeit an dem Porträt vorausbezahlen. Viele hätten ihn gefragt, zu welchem Preise er das Porträt verkaufe, und 300 Franken sei kein hoher Preis.
Nun ja, es ist für einen Freund… Aber wenn Du 300 Franken zuviel findest, sage mir, was Du mir geben willst, wir werden uns schon einigen.
Hier duzen sich Maler und Dichter bereits und es ist möglich, daß es das Bankett war, das zu einer intimeren Freundschaft beitrug.
Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966









