Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(CCCXVII)
Er kann sich nicht länger aufhalten und fährt
am 2. Januar 1915
zu seinem Regiment nach Nîmes zurück. Zwischen den Liebenden scheint es zu einem tieferen Mißverständnis gekommen zu sein, aber noch nicht zu einem definitiven Bruch. Im Zuge trifft Apollinaire ein sehr junges, intelligentes Mädchen. Er verrät ihr, daß er ein Dichter sei, und verspricht ihr ein Buch. Bevor sie sich in Marseille verabschieden, bittet er sie um ihre Adresse. Die zufällige Begegnung entfällt seinem Gedächtnis, um nach mehr als einem Vierteljahr schicksalshaft wieder emporzutauchen. Unterwegs schickt er noch Rouveyre ein kurzes Gedicht, in dem er ihm anzeigt, daß er jetzt in Nîmes sei, wo er längere Zeit bleiben werde…
Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966









