Ich überlasse der Zukunft die Geschichte Apollinaires.
(CIV)

Am 11. Juli 1905

erscheinen in der 374. Nummer der Plume zwei Gedichte von Apollinaire, »L’automne« (Herbst), das Erinnerungen an Neu-Glück heraufbeschwört; in der zweiten Terzine dieses Gedichtes klingt ein Erlebnis aus dem Rheinland auf; im Gedächtnis des Dichters war entweder ein wirkliches Volkslied haften geblieben oder eine matte Reminiszenz an Eichendorffs »Zerbrochenes Ringlein«. Das zweite Gedicht ist »La fuite« (Die Flucht), das der Autor nicht in Alcools einreiht.

 

Vladimír Diviš: Apollinaire. Chronik eines Dichterlebens. Deutsch von Aleš Krejča, Artia, 1966